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Heidenheimer Zeitung, 24.09.2003

Stärkeres Licht und längere Brenndauer

Umrüstung in der Straßenbeleuchtung

GIENGEN (km). Weniger Energieverbrauch, eine stärkere Strahlkraft und eine wesentlich längere Brenndauer (30 000 statt 12 000 Stunden) versprechen Natriumdampflampen im Vergleich zu Quecksilberdampflampen älterer Bauart.

Deshalb wird die Straßenbeleuchtung in Stadt und Teilorten nach den Empfehlungen des Giengener Fachbüros Dr. A. Schmautz Schritt für Schritt umgerüstet. In diesem Jahr sollen 72 Leuchten ausgewechselt werden. Zum Teil erfolgt dabei eine komplette Erneuerung, weil die bisherigen Aufsatzleuchten schon 35 Jahre alt sind.

Jürgen Roth vom Fachbereich Technischer Service im Stadtbauamt legte dieser Tage im Gemeinderatsausschuss für Umwelt, Planung und Technik (UPT) eine detaillierte Liste vor und empfahl die Vergabe des Auftrags mit einem Volumen von knapp 35 000 Euro an eine Aalener Firma, die das billigste Angebot abgegeben hatte.

Im Haushaltsplan stehen 51 000 Euro zur Verfügung. Das restliche Geld wird benötigt für die im nächsten Jahr aus technischen Gründen unumgängliche Erneuerung der Schaltstellen in der Herbrechtinger Straße und in der Wohnstraße im "Ringental" auf dem südwestlichen Bruckersberg.

Derweil vermisst Xaver Kling (CDU) Verbesserungen der Straßenbeleuchtung im Stadtbezirk Burgberg. Seit zwei Jahren sei dort überhaupt nichts gemacht worden, kritisierte der Stadtrat und verwies auf "dunkle Ecken", die er schon wiederholt aufs Tapet gebracht hatte. In Aussicht gestellte wurde, dass im Zug der Sanierungsvorhaben im kommenden Jahr auch Burgberger Vorhaben in Angriff genommen werden.

Dringender Handlungsbedarf besteht nach übereinstimmender Beurteilung durch Jürgen Fischer (CDU) und Jörg Ehrlinger (SPD) auch in der Simon-Böckh- und in der Herbrandtstraße im Wohngebiet Ehbach. Die Masten seien teilweise schon rostig und mithin gefährlich, hieß es.

Nach den Feststellungen des Fachbüros müssen nach dem derzeitigem Umrüstungsstand künftig statt 370 Lampen nur noch 212 turnusgemäß alle 7,5 Jahre - bisher drei Jahre - ausgewechselt, werden denn Natriumdampflampen haben eine Brenndauer von circa 30 000 Stunden, während Quecksilberdampflampen lediglich rund 12 000 Stunden halten.

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Bayerische Staatszeitung
und Bayerischer Staatsanzeiger
Nr. 3   vom 19.01.2001

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Bayerische Staatszeitung Nr.3 vom 19.01.2001

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Heidenheimer Zeitung, 08.12.2000

Licht strahlt auf die Stadtkirchen-Türme

GIENGEN (et). Premiere per Knopfdruck: Anlässlich der Eröffnung des Adventsmarktes auf dem Kirchplatz wurde gestern Abend von OB Rieg auch die neue Anstrahlung der beiden Türme der Stadtkirche in Betrieb gesetzt.

Damit kommt das Wahrzeichen der Stadt künftig zu nächtlicher Stunde besonders reizvoll zur Geltung. Das Vorhaben wurde im Zuge des Programms "Einfache Stadtsanierung" im Bereich der nördlichen Innenstadt realisiert. Dazu gehörte auch die vom Giengener Ingenieurbüro für Energietechnik Dr.-Ing. A. Schmautz geplante Straßenbeleuchtung. In der Investitionssumme von rund 25 000 Mark sind die energiesparenden Lichtstrahler für die Stadtkirche enthalten.

Als umweltökologisch sinnvollstes Leuchtmittel für die verwendeten Hochleistungs-Lichtfluter wurden, nicht zuletzt auch wegen der angenehmen Lichtfarbe gelb und der günstigen Betriebskosten, modernste Natriumdampflampen mit einer Leistung von je 400 Watt gewählt. Angestrahlt werden die Kirchtürme von insgesamt sechs Lichtflutern, die auf dem nördlichen Kirchendach, auf der Graben- und Musikschule, auf einem Gebäude an der Langen Straße sowie auf einem Stahlmasten am westlichen Kirchplatz installiert wurden.

Nach Vorgabe des Stadtbauamts hat das Ingenieurbüro bei der Konzeption größten Wert auf eine wirtschaftliche Lösung gelegt, damit trotz der sehr guten Ausleuchtungsverhältnisse die Betriebskosten für die Stadt als Betreiber der Anlage erschwinglich bleiben. So ergibt sich nach Berechnungen der Planer bei einer täglichen Anstrahlung bis 23 Uhr eine jährliche Einschaltdauer von 1387 Stunden.

Bei den derzeitigen Stromtarifen belaufen sich die Kosten auf knapp 700 Mark, das heißt, eine Betriebsstunde schlägt mit 50 Pfennig zu Buch. Das Einschalten der Lichtfluter kann gemeinsam mit der Ansteuerung der Straßenbeleuchtung erfolgen oder aber unabhängig und variabel mittels einer eingebauten Schaltuhr mit automatischer Umstellung von Sommer- auf Winterzeit realisiert werden.

Anstrahlung der Stadtkirche Giengen

Die Stadtkirche erstrahlte gestern abend erstmals im Scheinwerferlicht.
Foto: rw

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Günzburger Zeitung, 01.12.2000

Wahrzeichen wieder ins Licht gerückt
Neue Scheinwerfer in Leipheim
Leipheim (ul).
Ein kleiner Dreh am Schalter genügte, um St. Veit, Schloss und Blaue Ente ins rechte nächtliche Licht zu setzen. Leipheims Bürgermeister Gerhard Hartmann schaltete die neue Anlage zusammen mit Dr. Ingenieur A. Schmautz aus Giengen erstmals ein.

Die alten Scheinwerfer wurden 1960 installiert und fielen, vom Zahn der Zeit angenagt, oft aus. Ausgemustert wurden sie aus anderem Grund - sie waren Stromfresser. Die in den vergangenen Wochen installierten Nachfolger kommen bei höherer Leistung mit deutlich weniger Energie aus. Einschließlich Vorschaltgeräte, freute sich Hartmann, brauchen die elf Lichtfluter zusammen 4 240 Watt Strom. Zum Vergleich: Die alten vier Scheinwerfer an der Kirche strahlten mit je 1 000 Watt und die drei Scheinwerfer am Schloss ebenfalls je 1 000 Watt.

Das Zauberwort heißt “Natriumdampflampe? Dieses kostengünstige, angenehm gelbe und ökologisch sinnvolle Leuchtmittel wird heute elffach verwendet. Um den Kirchturm rundum anzustrahlen, wurden vier Geräte (je 400 Watt) montiert, ein weiterer Fluter leuchtet mit 250 Watt den Westgiebel aus. Drei Lichtfluter genügen zur Illuminierung des zweiten städtischen Wahrzeichens, des Schlosses, einer beleuchtet den Zehntstadel. Verbrauchen diese vier Geräte zusammen 1 600 Watt, begnügt sich die neu ins Scheinwerferprogramm aufgenommene Blaue Ente mit zwei Flutern (250 und 150 Watt).

Da die Lichter bei Dunkelheit automatisch einschalten und im Sommer wie im Winter um 23 Uhr abschalten, hat das Planungsbüro bei jährlich 1 387 Brennstunden und 18,95 Pfennig pro Kilowattstunde in einem Jahr 1 115 Mark Stromkosten errechnet. “Das können wir uns leisten. Wenn alle elf Fluter brennen, bezahlen wir in der Stunde 81 Pfennige.?lt;/FONT>

Die jetzt abgeschlossene Aktion ist der Schluss-Stein in der erneuerten Straßenbeleuchtung seit Beginn der Altstadtsanierung.

Anstrahlung des Leipheimer Schlosses

      Elf Lichtfluter strahlen in Leipheim historische Gebäude an.
      Bild: Paul

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